MIT DEN GEMEINDEN IM TEAM

Bis zum Baubeginn eines Einfamilienhauses hat das zugehörige Bauland ein oft mehrere Jahre dauerndes Verfahren zu durchlaufen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass den Gemeinden im Grundgesetz (Artikel 28) das Recht zugewiesen wird, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung zu regeln. Bezogen auf die Beplanung einzelner Baugebiete hat die Gemeinde damit die Planungshoheit.

Das wichtigste Instrument der städtebaulichen Planung ist die Bauleitplanung nach dem Baugesetzbuch (BauGB). Ihre Aufgabe ist es, die bauliche und sonstige Nutzung aller Grundstücke in der Gemeinde vorzubereiten und zu leiten. Die Bauleitplanung gliedert sich in einen vorbereitenden Bauleitplan (Flächennutzungsplan (FNP) und in einen verbindlichen Bauleitplan (Bebauungsplan).

Der Flächennutzungsplan stellt für das gesamte Gemeindegebiet die beabsichtigte Bodennutzung dar (Ackerland, Bauland, forstwirtschaftliche Flächen u.a.). Die Bebauungspläne werden aus den Flächennutzungsplänen entwickelt und für Teilgebiete der Gemeinde aufgestellt. In ihrem Geltungsbereich enthalten die Bebauungspläne rechtsverbindliche Festsetzungen, an die sich jeder Bauwillige halten muss. Man erahnt die diversen, komplexen Überlegungen, die hinter den einzelnen Planungen stehen.

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